Hygienekonzepte auf Messen

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Die ersten Messen und Veranstaltungen werden bereits bald wieder stattfinden – unter entsprechenden Hygieneauflagen. Gerade hierüber wurde in der letzten Zeit teils kontrovers diskutiert. Mund-Nasenschutz, Einweghandschuhe und Co. gehören mittlerweile fast schon zum Standard im alltäglichen Leben. Doch welche Hygienekonzepte gibt es?

Messen bieten aufgrund der großen Menschenmengen einen ausgezeichneten Nährboden für die Ausbreitung des Coronavirus. Im Gegensatz, z.B. zum Einkauf im Supermarkt, stehen bei Messen vor allem die Interaktion mit anderen Menschen im Mittelpunkt. 

Grundsätzlich sollen Messen schnellstmöglich wieder stattfinden können. Anders als bei anderen Veranstaltungsformate stehen bei Messen der Informationsaustausch und die Interaktion mit anderen Gästen und Ausstellern im Fokus. Für Veranstalter und Organisatoren gilt es entsprechende Rahmenbedingungen für die Teilnehmer zu schaffen.

Allgemeine Hygienestandards

Die Einhaltung der allgemeinen Hygienestandards (siehe Robert-Koch-Institut) haben sich über die letzten Wochen und Monate bereits in unserem Alltag etabliert. Reinigung und Desinfektion der Hände, Vermeidung von Körperkontakt (No-Handshake-Policy), Tragen eines Mund-Nasenschutzes oder richtiges Husten und Niesen sind wichtige Bausteine zur Vermeidung neuer Infektionen.

Rot markierte Personen sind sich zu Nahe. Grün markierte Personen halten den Abstand von mindestens 1,5 Metern.

Personendichte

Neben der persönlichen Hygiene-Etikette ist der Abstand zwischen einzelnen Personen ein Faktor für die Vermeidung neuer Infektionen. 1,50 Meter bis 2,00 Meter – was zunächst einfach klingt, ist gerade bei Messeveranstaltungen oftmals schwierig einzuhalten. 

Die Begrenzung der Besucherzahl ist daher eine Möglichkeit um die Einhaltung der Mindestabstände steuern zu können. Zudem bieten Wegleitsysteme oder technischen Hilfsmittel zur Abstandserkennung für die Organisatoren eine hilfreiche Unterstützung.

Kontaktnachverfolgung

Um im Verdachtsfall schnellstmöglich eine Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen, werden von den Organisatoren, teilweise bereits im Vorfeld zu den Veranstaltungen, entsprechende Maßnahmen ergriffen. Die Fokussierung auf das Online-Ticketing sowie die gezielte Registrierung aller Besucher, Aussteller und Dienstleistern sind für die lückenlose Nachverfolgung wichtig.

Technische Unterstützung

Um die entsprechenden Maßnahmen zu überwachen benötigt es allerdings eine große Anzahl an geschultem Personal. Gerade die Abstandsregeln sind so nur schwer dauerhaft und konsequent einzuhalten. Auch eine lückenlose Nachverfolgung im Verdachtsfall ist fast nicht möglich. 

Eine Möglichkeit bietet die zuletzt oft diskutierte Corona-App. Neben dem Datenschutz, steht hier vor allem die Technolgie im Fokus. Was sich für den Alltag zunächst gut anhört, gibt es für den Betrieb auf Messen allerdings einige Hindernisse.

Bluetooth Low Energy (BLE)

Tracing Apps werden auf dem Smartphone installiert und überwachen die Abstände zu anderen Nutzern. Die Technologie die hier zur Anwendung kommt nennt sich Bluetooth Low Energy (BLE). 

Genau hier liegt allerdings auch das Problem der App. Aufgrund der unterschiedlichen Geräten und Signalstärken kommt es im realen Test oftmals zu Messungenauigkeiten. So liegt die Genauigkeit von BLE je nach Gerät zwischen 2 und 8 Metern.

Der Safetag der WR KINEXON SafeZone funktioniert mit der UWB-Technologie.

Ultra-Breitband-Technologie (UWB)

Im Gegensatz zu BLE bietet die Ultra-Breitband-Technologie (UWB) eine sehr präzise möglichkeit den Abstand zu anderen Personen zu tracken. Mit UWB ist eine Messung des Abstand im Zentimeterbereich ( < 10 cm) möglich. 

Anders als bei BLE, wird der Abstand nicht mittels Smartphone, sondern mit einem kleinen Transponder gemessen. Dieser kann z.B. am Lanyard des Besuchers befestigt werden. Zusätzlich zur Abstandsüberwachung (akustisches und optisches Signal) gibt es die Möglichkeit mittels Software-Ad-On eine lückenlose Nachverfolgung der Kontakte auf Basis der Interaktionen der Transponder untereinander zu erstellen.

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